Über Martina Thoma

Über Martina ThomaMartina Thoma

 

Hineingeboren wurde sie 1963 in ein kleines oberpfälzisches Dorf Nähe Regensburg. Ihre Eltern sorgten für ein neu gebautes Zuhause und zwei Brüder dafür, dass es ihr nie langweilig wurde.

Ihre Sturm- und Drang-Zeit fiel mit ihrer Heilerziehungspflegeausbildung in Reichenbach bei den Barmherzigen Brüdern zusammen. Diese Zeit war sehr prägend, auch dank des damaligen Schulleiters Frater Eduard, mit dem sie immer noch in Freundschaft verbunden ist.

Der Zufall führte sie beruflich nach Augsburg und später dann in eine Kinder- und Jugendhilfeeinrichtung der katholischen Jugendfürsorge als Erziehungsleitung, später dann als Qualitätsmanagementbeauftragte. Ein Sozialpädagogikstudium und Ausbildungen in systemischer Familientherapie und NLP kamen dazu. Ihre regelmäßige Teilnahme an den jährlichen Schweige-Meditations-Exerzitien veränderte sie unbemerkt und begleitet sie nun schon über 15 Jahre sicher auch durch schwierige berufliche und private Phasen ihres Lebens.

Als, wider jeglicher ärztlicher Wahrscheinlichkeitsannahmen, ihre Tochter zur Welt kam, bekam sie damit auch die seltene Gelegenheit auf eine zweite Chance im Leben. Von nun an verbrachte sie die andere Tageshälfte mit ihrer Tochter und lernte mit den Augen eines Kindes das Leben noch einmal ganz neu wahrzunehmen. Kleine Kinder sind die größten Lehrmeister im Augenblick zu leben. Unvoreingenommen und ohne Ekelreaktionen wenden sie sich dem windend-kriechenden ETWAS aus dem Erdloch zu.

Wieder führte sie der Zufall in die Ausbildung zur MBSR-Achtsamkeitstrainerin am Institut von Linda Lehrhaupt. Die Ausbildung absolvierte sie auf dem Benediktushof von Willigis Jäger bei Würzburg. Seitdem gibt sie Kurse zur Stressbewältigung durch Achtsamkeit, Inhouse-Schulungen zu Achtsamkeit, Seminare und Achtsamkeitstage.

Derzeit vertieft sie sich zusätzlich in Themen wie „achtsames Sprechen und Zuhören“, Achtsamkeitstrainings für “Menschen mit Autismus” und die spirituelle Dimension von “achtsam SEIN”, gemeinsam mit dem Benediktinerpater Aurelian Feser von St. Ottilien.

Ihr Wunsch, alle Dimensionen von Wirklichkeit und Wahrnehmung noch intensiver erfahren und erleben zu können, lässt sie die 3-jährige Ausbildung zur Enneagrammlehrerin am DEZ (deutsches Enneagrammzentrum) machen. Ein großes Anliegen ist ihr hierbei, die enneagrammatisch unterstützte Selbsterforschung mit den eigenen Erkenntnissen aus der Achtsamkeitspraxis zu verbinden.

Was ich gern tue …

  • barfuss über Wiesen laufen
  • Schafkopfabende mit Freundinnen, viel Lachen incl. Solo`s und Wenz èn
  • Rotwein auf der Dachterrasse
  • Wolkenbilder zuschauen
  • laut im Auto singen – wenn mich niemand hören kann
  • Gute-Nacht-Geschichten von Sina und ihren Freunden erfinden und vergessen, diese aufzuschreiben
  • joggen am Morgen, wenn es langsam hell wird und der Tag erwacht
  • lange Wochenend-Frühstücks-Runden
  • der erste Schluck eiskaltes Bier aus der Flasche
  • dick Butter auf warm-frisches Brot geschmiert und in kleine Stücke geschnitten – so wie früher bei Oma
  • das Knacken des Holzes im Ofen und diese, nach Holz und Geborgenheit duftende Wärme

 

Und sie … Was tun sie gerne? und …

… wann haben sie es das letzte Mal getan?

Mögest Du Dir die Zeit nehmen die stillen Wunder zu feiern, die in der lauten Welt keine Bewunderer haben. Irischer Segenswunsch