Achtsam SEIN

Achtsam SEIN …

… wann sind wir den in einem achtsamen Zustand? Zum Beispiel JETZT wenn sie diese Worte lesen, nehmen sie sich einmal kurz Zeit, lehnen sich zurück und fragen sich:

Wo bin ich gerade? … mit meinen Gedanken?
Vielleicht denken sie beim Lesen gleichzeitig an unerledigte Aufgaben die sie noch tun müssen?
Welche Stimmung ist gerade in mir?
Vielleicht spüren sie einen Anflug von Neugierde beim Lesen oder sie werden ungeduldig …
Was spüre ich im Moment von meinem Körper?
Vielleicht sitzen sie auf einen Stuhl und spüren den Kontakt ihres Rückens mit der Rückenlehne oder vielleicht ihre verspannte Schulter …

 

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Achtsam SEIN bedeutet,
bewusst unsere Aufmerksamkeit darauf zu lenken, welche Gedanken, Bilder, Gefühle und Körperempfindungen gerade im jeweiligen Moment in uns sind. Dies beobachten wir neugierig – gelassen, ohne gleich zu vergleichen oder diese zu bewerten. So können wir immer besser wahrnehmen was in uns ist und sind immer mehr mit unserer gesamten Aufmerksamkeit bei dem, was wir gerade tun.

Denn selten sind wir wirklich bei dem was wir gerade tun. Oft beschäftigen wir uns in unseren Gedanken mit Vergangenem oder Zukünftigem, der Einkaufszettel, der noch erledigt werden will, oder das unangenehme gestrige Gespräch. So „stolpern“ wir durch unsere Tage, verlieren uns im „Gestern“ und „Morgen“. Wir „funktionieren“ und unsere Freude am Leben wird vom eigenen Hamsterrad aufgerieben. Die Achtsamkeit kann uns die Tür öffnen – in die Gegenwart. Unser Leben findet JETZT statt, nicht erst, wenn wir bestimmte Ziele erreicht haben. Dabei ist es unerheblich, was wir gerade tun.

Untersuchungen zeigen, wie sich durch regelmäßige Achtsamkeitsübungen unsere Gehirnstrukturen sich nachweisbar verändern. Im Hippocampus nimmt die graue Substanz des Gehirns zu. Diese Region spielt eine wichtige Rolle bei Gedächtnis, Lernen, der Verarbeitung von Emotionen wie Selbstgefühl und Empathie. Im Mandelkern hingegen, der negative Gefühle wie Angst und Stress verarbeitet, nimmt die graue Masse ab.

Menschen, die an einem 8-wöchigen Achtsamkeitstraining zur Stressbewältigung teilgenommen haben, berichten in der Mehrzahl von folgenden positiven Veränderungen:

  • besserer Umgang mit Stress-Situationen im Beruf und Alltag
  • nachhaltige Verringerung stressbedingter körperlicher und psychischer Symptome
  • Verbesserung der Fähigkeit, sich zu konzentrieren und zu entspannen
  • Stärkung des Immunsystems
  • gesteigerte Lebensfreude und Vitalität

 

Ich freue mich auf SIE!
Bleiben sie behütet, beschützt und aufs HERZ-lichste von mir gegrüßt, Martina Thoma